Rezension - "Babydoll" - Hollie Overton

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Hallo ihr Lieben,

ja, mich gibt es auch noch. Ich war im Urlaub und da hab ich die Zeit genossen und nicht all zu viel gelesen. Aber als ich zurück kam wartete bereits ein neues Rezensionsexemplar vom Bloggerportal auf mich. Vielen Dank dafür und euch viel Spaß bei der Rezension!

Über das Buch:
Titel:
Babydoll

Autor: Hollie Overton
Verlag: Goldmann
Seitenanzahl: 347
Preis: 15,00€ (Paperback)
ISBN: 9783442205202

Inhalt: Lily Risers neues Leben beginnt an einem kalten Winterabend: Nur mit einem dünnen Schlafanzug bekleidet tritt sie vor die Tür, drückt ihre Tochter an sich - und rennt los. Weg von dem Haus im Wald, weg von dem Mann, der sie acht Jahre lang gefangen hielt. Dem Vater ihrer Tochter Sky, dem Mann, der an diesem Abend zum ersten Mal einen Fehler machte, als er vergaß, die Tür zu verriegeln. 

Doch schnell wird klar, dass es für Lily kein Zurück zur Normalität gibt. Zu viel ist geschehen, zu tief sind die Wunden, die sie und ihre Familie durch die Entführung davongetragen haben. Schritt für Schritt tasten sie sich in eine mögliche Zukunft, ohne zu ahnen, dass die dramatischste Bewährungsprobe noch vor ihnen liegt. Denn selbst im Gefängnis plant Lilys Entführer bereits, wie er sie, seine Babydoll, für ihren Ungehorsam bestrafen wird ...

Meine Meinung:

Dieses Buch beginnt wirklich mitten in der Geschichte. Kein drumherum reden, keine Vorgeschichte. Sondern gleich volles Programm - und das auch wirklich sehr spannend!

Wir lernen Lily kennen. Lily, wie sie mit ihrer kleinen Tochter Sky in einem Keller eingesperrt auf jedes Geräusch achtet. Und ein Geräusch klingt für sie besonders komisch. Ein Geräusch, dass nach Freiheit klingt. Und so nutzt sie ihre einzige Chance .. und flieht.

Die Geschichte dreht sich rund um Lily, Sky, ihre Familie und deren Weg zur Gerechtigkeit. Denn Rick, Lilys Entführer, soll eine Strafe bekommen. Denn Lily wünscht sich nichts mehr, als endlich Sicherheit für sich und ihre Tochter.
Zusätzlich zu Lilys Sicht auf die Dinge, erzählen auch ihre Familienmitglieder und Rick selbst die Geschichte aus ihren Blickwinkeln.
Das bringt Abwechslung und auch Spannung in die Story.

Die Charaktere waren mir alle ziemlich sympathisch. Ich hab niemanden besonders doll in mein Herz geschlossen, aber ich hab auch niemanden gehasst.
Lily war zwischenzeitlich mal an einem Punkt, der mir persönlich nicht zugesagt hat, aber ich konnte sie auch Voll und Ganz verstehen.



Die ganze Sache wirkte einfach echt auf mich. Wie sich die Familienmitglieder während Lily's Abwesenheit entwickelt haben und wie sie reagiert haben, habe ich als echte Reaktion empfunden. Nichts wirkte erfunden.

Das Buch hat mir so gut gefallen, dass ich es mal wieder innerhalb von 2 Tagen durch hatte.
Das Ende, welches wirklich überraschend war, fand ich wirklich bombastisch. Denn ich glaube, und das werdet ihr verstehen, wenn ihr das Buch selbst gelesen habt, ich glaube, dass so eine Reaktion wohl das ist, was jeder selbst fühlt. Was jedes Mitglied einer Familie selber so tun würde..
Aber ich will nicht zu viel spoilern..

Solltet ihr wissen wollen, was es damit auf sich hat, dann kauft euch dieses Buch. Ich kann dafür eine klare Empfehlung aussprechen. Und ich denke auch, dass es gerade für Thrilleranfänger ein gutes Buch ist, welches einen in die Welt der Thriller und deren Spannung einführen kann!

Habt ihr es gelesen? Und wenn ja, wie hat es euch gefallen?
Eure Juli.

Rezension - "Stolz und Vorurteil" - Jane Austen

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Hey ihr Lieben,

ich habe es geschafft, neben Faust, endlich mal einen anderen Klassiker zu lesen.
Klar, sind Klassiker immer Bücher, die eigentlich jeder Bücherjunkie mal gelesen haben muss, aber leider bin ich immer von dem Schreibstil kein Fan. Aber da jeder immer von "Stolz und Vorurteil" schwärmt, musste ich es einfach anfragen, als ich gesehen habe, dass es eine neue Version davon gibt, die das Bloggerportal zur Verfügung stellt. Danke liebes Bloggerportal, dass ich es bekommen habe!
Und wie es mir letztendlich gefallen hat, könnt ihr nun lesen.
Viel Spaß!

Über das Buch:
Titel:
Stolz und Vorurteil
Autor: Jane Austen
Verlag: Penguin
Seitenanzahl: 640
Preis: 10,00€ (Taschenbuch)
ISBN: 9783328101666

Inhalt: Nicht weniger als fünf Töchter haben die Bennets standesgemäß unter die Haube zu bringen. Kein leichtes Unterfangen für eine Familie auf dem Land, die nur über ein bescheidenes Vermögen verfügt. Ausgerechnet die intelligente Elizabeth, das Lieblingskind des Vaters, erweist sich als besonders schwieriger Fall. Zum allgemeinen Unverständnis hat sie die Stirn, den Antrag eines wohlsituierten Pfarrers auszuschlagen. Statt dem Drängen der Familie nachzugeben, folgt Elizabeth hartnäckig ihrem eigenen Urteil ...

Meine Meinung: 

Als erstes: Was für eine schwere Lektüre. Schwer im Sinne von: Ich kam am Anfang echt schwer rein. Und das vor allem, weil unglaublich viele Personen vorkommen, und diese sich immer mit Nachnahmen ansprechen. In der Zeit damals war das natürlich so Gang und Gebe und das Buch ist natürlich auch schon um einiges Älter, aber für mich als Leser der heutigen Zeit, sofern man das so sagen kann, war das wirklich schwierig. Gerade unsere Hauptperson Elizabeth Bennet hat viele Geschwister und diese werden alle Miss Bennet angesprochen, so war ich wirklich manchmal hin und her gerissen um wen es denn eigentlich ging. Und wenn dann plötzlich doch mal von irgendwem der Vorname fiel war ich raus!

Die Geschichte an sich war sehr langatmig, oft wurde so lang um irgendetwas herum geredet, dass ich oft gar nicht mehr so richtig wusste worum es eigentlich ging.

Aber das ganze Gemecker nimmt der Geschichte eigentlich nichts ab. Es war wie alle schreiben wirklich eine gute Liebesgeschichte die mir gut gefallen hat. Ich mochte die Dialoge und den weiten Weg zum Happy End.

Elizabeth und Mr. Darcy sind wirklich fabelhafte Charaktere und ich habe beide sehr ins Herz geschlossen.
Es war halt wirklich was anderes und von Grund auf ehrlich und so.. romantisch. Gerade für die Zeit von damals.





Gut fand ich, dass die Geschichte aus einer super Perspektive geschrieben wurde. Heißt, man hat einen Erzähler, dieser erzählt aber auch immer, was ein Charakter fühlt. Ich hoffe, ihr versteht was ich meine.

So hatte man, gerade auf Festen wie einem Ball, wo viele Personen zusammentrafen, eine Sicht aus jeder Perspektive mit zugehörigen Gedanken und Gefühlen.

Als kleine Hilfe, um sicher zu gehen, dass ich wirklich alles verstanden habe, habe ich im Anschluss den Film dazu gesehen. Der war von den Kostümen und dem Setting wirklich wunderschön und hat das Buch wirklich gut ergänzt.

Ich kann verstehen, warum Leute dieses Buch und Film lieben, mir persönlich wird das so aber nicht gehen. Ich bin froh, dass ich es mal gelesen habe und den Film nun kenne, aber das wars auch. Ich bin froh meine "Bildungslücke" gestopft zu haben und freue mich über die wunderschöne Ausgabe! Die Geschichte war wirklich schön, aber kein Favorit von mir.

Wer aber mal versuchen will solch einen Klassiker zu lesen, dem kann ich "Stolz und Vorurteil" empfehlen.

Mögt ihr Stolz und Vorurteil?
Bis bald,

eure Juli. <3

Rezension - "Den Mund voll ungesagter Dinge" - Anne Freytag

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Hey ihr!

Ich hab vor ein paar Tagen einen absoluten Coverliebling gelesen und würde euch heute natürlich gerne noch sagen, ob mir der Inhalt genau so gut gefallen hat, wie das Cover. Also, viel Spaß!

Über das Buch:
Titel: Den Mund voll ungesagter Dinge
Autor: Anne Freytag
Verlag: Heyne
Seitenanzahl: 399
Preis: 14,99€ (Paperback)
ISBN: 9783453271036

Inhalt: Wenn Sophie es sich aussuchen könnte, wäre ihr Leben simpel. Aber das ist es nicht. Und das war es auch nie. Das fängt damit an, dass ihre Mutter sie direkt nach der Geburt im Stich gelassen hat. Und endet damit, dass Sophies Vater plötzlich beschließt, mit seiner Tochter zu seiner Freundin nach München zu ziehen. Alle sind glücklich. Bis auf Sophie. Was hat es bloß mit dieser verdammten Liebe auf sich? Sophie selbst war noch nie verliebt. Klar gab es Jungs, einsam ist sie trotzdem. Bis sie in der neuen Stadt auf Alex trifft. Das Nachbarsmädchen mit der kleinen Lücke zwischen den Zähnen, den grünen Augen und dem ansteckenden Lachen. Zum ersten Mal lässt sich Sophie voll und ganz auf einen anderen Menschen ein. Und plötzlich ist das Leben neu und aufregend. Bis ein Kuss alles verändert.



Meine Meinung: 

Das Buch war für mich wie gesagt, ein absoluter Coverkauf. Ich meine, es ist einfach wunderschön. Ich liebe diese Messy-Bun-Frisur, denn ich trage die selber auch fast den ganzen Tag und die glänzende Regenbogenschrift ist nicht nur wunderschön, sondern wenn man über den Inhalt des Buches nachdenkt, auch echt passend.

Denn Sophie denkt, sie wäre anders. Dabei ist sie nicht anders. Sie ist normal. Sie ist einfach ein junges Mädchen, was ganz normale Probleme hat.
Sie lebt mit ihrem Vater in Hamburg, hat einen besten Freund und erlebt normale Teenager Dinge. Bis zu dem Tag als ihr bester Freund Lukas nach Frankreich abhaut, zu seiner Freundin und sein Vater sie mit nach München zu seiner neuen Freundin Lena nimmt.
Und das will Sophie einfach nicht akzeptieren. Ihr ganzes Gleichgewicht wird auf den Kopf gestellt. Und als dann auch noch Alex kommt, nach Nachbarsmädchen und mit einem Kuss nochmal alles mehr durcheinander bringt, ist Sophies Chaos komplett. Obwohl, Chaos? Eigentlich beginnt damit die schönste Zeit ihres Lebens. Wäre da nicht dieses blöde Gefühl im Kopf, total anders und merkwürdig zu sein...

Anne Freytag schreibt einfach unglaublich flüssig. Ich hatte das Buch innerhalb von 2 Tagen durch und bin durch die Seiten geflogen. Die Kapitel waren kurz und knapp, aber unglaublich schön.
Ich habe die ganze Welt durch Sophies Augen gesehen und dabei genau so gefühlt wie sie. Anne Freytag hat es geschafft, dass ich mit Sophie mitleide, mitlache und mitlebe.

Die Geschichte war, genau wie Melanie Raabe es auf der Rückseite des Buches sagt: "Herzzerreissend schön und dabei kein bisschen kitschig".
Es war eine absolut wunderbare Geschichte über das jung sein und den Weg zu sich selbst. Eine Geschichte über ein Thema, dass eigentlich so normal und selbstverständlich ist, aber leider nicht als solches gehandelt wird, und es ist ein Thema, das definitiv mehr Aufmerksamkeit verdient, um dafür zu sorgen, dass es eben doch irgendwann als normal behandelt wird.

Deshalb kann ich für dieses Buch einfach nur eine Empfehlung aussprechen und sagen: Wenn ihr dieses Buch noch nicht gelesen habt, dann wird es jetzt Zeit! Denn es ist einfach perfekt.

Habt ihr es gelesen?
eure Juli. <3
 
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