Rezension - "Eisige Schwestern" - S.K. Tremayne

0 Kommentare | Hinterlasse ein Kommentar
Hallo ihr Lieben,

heute möchte ich euch "Eisige Schwestern" vorstellen. Ich hab das Buch vor wenigen Minuten beendet und meine Eindrücke sind noch ganz frisch. Viel Spaß!

Über das Buch:


Titel: Eisige Schwestern
Autor: S.K. Tremayne
Seitenanzahl: 400
Verlag: Droemer Knaur Verlag
Preis: 9,99€ (Taschenbuch)
ISBN: 978-3-426-51635-5





Inhalt:

Ein Jahr nachdem die sechsjährige Lydia durch einen tragischen Unfall ums Leben kam, sind ihre Eltern Sarah und Angus psychisch am Ende. Um neu anzufangen, ziehen sie zusammen mit Lydias Zwillingsschwester Kirstie auf eine atemberaubend schöne Privatinsel der schottischen Hebriden. Doch auch finden sie keine Ruhe. Kriste behauptet steif und fest, sie sei in Wirklichkeit Lydia, die Eltern hätten den falschen Zwilling beerdigt.
Bald hüllen Winternebel die Insel ein, Angus ist beruflich oft abwesend und bei Sarah schleicht sich das unheimliche Gefühl ein, etwas stimme nicht. Zunehmend fragt sie sich, welches ihrer Mädchen lebt. Als ein heftiger Sturm aufzieht, sind Sarah und Kirstie komplett isoliert und den Geistern der Vergangenheit ausgeliefert,

Meine Meinung;

Sarah und Angus sind ein Ehepaar aus London. Ihr Leben scheint perfekt, bis zu dem tragischen Unfall eines ihrer Zwillingsmädchen: Lydia.
Nach einer tiefen Phase der Trauer, beschließt das Paar ihren Sorgen, vor allem ihren Geldsorgen, den Rücken zu kehren um mit ihrer zweiten Tochter Kirstie auf eine kleine geerbte Privatinsel zu ziehen. Sie hoffen, dass sie dort gemeinsam von neuem Starten können.
Kurz vor dem Umzug jedoch, behauptet Kirstie , sie sei Lydia. Und die Geschichte um Schuld, verzerrte und gegensätzliche Wahrnehmungen beginnt.

"Welches meiner Mädchen bist du?"


Gleich zu Beginn der Geschichte erfährt man, dass die Ehe doch nicht so perfekt ist, wie sie nach außen erscheint. Auch in der ach so perfekten Familie gibt es einige Geheimnisse, die nach und nach ans Tageslicht kommen.



Thriller gehören zu meinen absoluten Lieblingsbüchern. Und ich bin es einfach von vielen gewöhnt, dass sie von der ersten Sekunde an spannend sind. Bei diesem Buch war es irgendwie ganz anders. Ich empfand es nicht als sonderlich spannend, was Gänsehaut oder ein Schauer über dem Rücken anging, sondern eher so, dass ich unbedingt wissen wollte, na was nun? Wie hängt das alles zusammen? Was ist da los?
Die richtige Spannung, wo man selber mitgefiebert hat, ging so ca. ab Seite 270 los. Das scheint für ein gerade mal 400 Seiten Buch sehr spät, ich jedoch fand, dass es genau richtig war. Ab diesem Punkt war es für mich unmöglich das Buch wegzulegen. Ich wollte wissen, was wirklich in der Nacht des Unfalls passiert ist.

Das Buch ist aus der Sicht von Sarah geschrieben, in der ziemlich gut beschrieben ist was sie denkt, fühlt und sieht.  Auch sind einige Kapitel zwischendurch aus der Sicht von Angus in der dritten Person geschrieben, die Infos und Details mit sich bringen, die die ganze Geschichte noch aufregender macht. Denn Sarah ahnt nicht.. was ihr Mann alles weiß.

Ich kann abschließend nur sagen, dass es wirklich ein klasse Buch mit einer tollen Atmosphäre ist. Mir hat der Ort der Handlung, nämlich die Hebriden, eine Inselgruppe vor der Westküste Schottlands so gut gefallen. Es war alles so ausführlich beschrieben, dass ich mich wirklich gefühlt habe, als wäre ich selber anwesend. Aber was hat man anderes bei einem Reisejournalist wie S.K. Tremayne erwartet?

Habt ihr es gelesen? Wenn ja, wie fandet ihr es?

Bis dahin, eure Juli. 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

 
Design by Mira Dilemma.