Rezension - "Stolz und Vorurteil" - Jane Austen

- 0 Kommentare | Schreib mir einen Kommentar ♥ | Dienstag, 6. Juni 2017 -
Hey ihr Lieben,

ich habe es geschafft, neben Faust, endlich mal einen anderen Klassiker zu lesen.
Klar, sind Klassiker immer Bücher, die eigentlich jeder Bücherjunkie mal gelesen haben muss, aber leider bin ich immer von dem Schreibstil kein Fan. Aber da jeder immer von "Stolz und Vorurteil" schwärmt, musste ich es einfach anfragen, als ich gesehen habe, dass es eine neue Version davon gibt, die das Bloggerportal zur Verfügung stellt. Danke liebes Bloggerportal, dass ich es bekommen habe!
Und wie es mir letztendlich gefallen hat, könnt ihr nun lesen.
Viel Spaß!

Über das Buch:
Titel:
Stolz und Vorurteil
Autor: Jane Austen
Verlag: Penguin
Seitenanzahl: 640
Preis: 10,00€ (Taschenbuch)
ISBN: 9783328101666

Inhalt: Nicht weniger als fünf Töchter haben die Bennets standesgemäß unter die Haube zu bringen. Kein leichtes Unterfangen für eine Familie auf dem Land, die nur über ein bescheidenes Vermögen verfügt. Ausgerechnet die intelligente Elizabeth, das Lieblingskind des Vaters, erweist sich als besonders schwieriger Fall. Zum allgemeinen Unverständnis hat sie die Stirn, den Antrag eines wohlsituierten Pfarrers auszuschlagen. Statt dem Drängen der Familie nachzugeben, folgt Elizabeth hartnäckig ihrem eigenen Urteil ...

Meine Meinung: 

Als erstes: Was für eine schwere Lektüre. Schwer im Sinne von: Ich kam am Anfang echt schwer rein. Und das vor allem, weil unglaublich viele Personen vorkommen, und diese sich immer mit Nachnahmen ansprechen. In der Zeit damals war das natürlich so Gang und Gebe und das Buch ist natürlich auch schon um einiges Älter, aber für mich als Leser der heutigen Zeit, sofern man das so sagen kann, war das wirklich schwierig. Gerade unsere Hauptperson Elizabeth Bennet hat viele Geschwister und diese werden alle Miss Bennet angesprochen, so war ich wirklich manchmal hin und her gerissen um wen es denn eigentlich ging. Und wenn dann plötzlich doch mal von irgendwem der Vorname fiel war ich raus!

Die Geschichte an sich war sehr langatmig, oft wurde so lang um irgendetwas herum geredet, dass ich oft gar nicht mehr so richtig wusste worum es eigentlich ging.

Aber das ganze Gemecker nimmt der Geschichte eigentlich nichts ab. Es war wie alle schreiben wirklich eine gute Liebesgeschichte die mir gut gefallen hat. Ich mochte die Dialoge und den weiten Weg zum Happy End.

Elizabeth und Mr. Darcy sind wirklich fabelhafte Charaktere und ich habe beide sehr ins Herz geschlossen.
Es war halt wirklich was anderes und von Grund auf ehrlich und so.. romantisch. Gerade für die Zeit von damals.





Gut fand ich, dass die Geschichte aus einer super Perspektive geschrieben wurde. Heißt, man hat einen Erzähler, dieser erzählt aber auch immer, was ein Charakter fühlt. Ich hoffe, ihr versteht was ich meine.

So hatte man, gerade auf Festen wie einem Ball, wo viele Personen zusammentrafen, eine Sicht aus jeder Perspektive mit zugehörigen Gedanken und Gefühlen.

Als kleine Hilfe, um sicher zu gehen, dass ich wirklich alles verstanden habe, habe ich im Anschluss den Film dazu gesehen. Der war von den Kostümen und dem Setting wirklich wunderschön und hat das Buch wirklich gut ergänzt.

Ich kann verstehen, warum Leute dieses Buch und Film lieben, mir persönlich wird das so aber nicht gehen. Ich bin froh, dass ich es mal gelesen habe und den Film nun kenne, aber das wars auch. Ich bin froh meine "Bildungslücke" gestopft zu haben und freue mich über die wunderschöne Ausgabe! Die Geschichte war wirklich schön, aber kein Favorit von mir.

Wer aber mal versuchen will solch einen Klassiker zu lesen, dem kann ich "Stolz und Vorurteil" empfehlen.

Mögt ihr Stolz und Vorurteil?
Bis bald,

eure Juli. <3

Rezension - "Den Mund voll ungesagter Dinge" - Anne Freytag

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Hey ihr!

Ich hab vor ein paar Tagen einen absoluten Coverliebling gelesen und würde euch heute natürlich gerne noch sagen, ob mir der Inhalt genau so gut gefallen hat, wie das Cover. Also, viel Spaß!

Über das Buch:
Titel: Den Mund voll ungesagter Dinge
Autor: Anne Freytag
Verlag: Heyne
Seitenanzahl: 399
Preis: 14,99€ (Paperback)
ISBN: 9783453271036

Inhalt: Wenn Sophie es sich aussuchen könnte, wäre ihr Leben simpel. Aber das ist es nicht. Und das war es auch nie. Das fängt damit an, dass ihre Mutter sie direkt nach der Geburt im Stich gelassen hat. Und endet damit, dass Sophies Vater plötzlich beschließt, mit seiner Tochter zu seiner Freundin nach München zu ziehen. Alle sind glücklich. Bis auf Sophie. Was hat es bloß mit dieser verdammten Liebe auf sich? Sophie selbst war noch nie verliebt. Klar gab es Jungs, einsam ist sie trotzdem. Bis sie in der neuen Stadt auf Alex trifft. Das Nachbarsmädchen mit der kleinen Lücke zwischen den Zähnen, den grünen Augen und dem ansteckenden Lachen. Zum ersten Mal lässt sich Sophie voll und ganz auf einen anderen Menschen ein. Und plötzlich ist das Leben neu und aufregend. Bis ein Kuss alles verändert.



Meine Meinung: 

Das Buch war für mich wie gesagt, ein absoluter Coverkauf. Ich meine, es ist einfach wunderschön. Ich liebe diese Messy-Bun-Frisur, denn ich trage die selber auch fast den ganzen Tag und die glänzende Regenbogenschrift ist nicht nur wunderschön, sondern wenn man über den Inhalt des Buches nachdenkt, auch echt passend.

Denn Sophie denkt, sie wäre anders. Dabei ist sie nicht anders. Sie ist normal. Sie ist einfach ein junges Mädchen, was ganz normale Probleme hat.
Sie lebt mit ihrem Vater in Hamburg, hat einen besten Freund und erlebt normale Teenager Dinge. Bis zu dem Tag als ihr bester Freund Lukas nach Frankreich abhaut, zu seiner Freundin und sein Vater sie mit nach München zu seiner neuen Freundin Lena nimmt.
Und das will Sophie einfach nicht akzeptieren. Ihr ganzes Gleichgewicht wird auf den Kopf gestellt. Und als dann auch noch Alex kommt, nach Nachbarsmädchen und mit einem Kuss nochmal alles mehr durcheinander bringt, ist Sophies Chaos komplett. Obwohl, Chaos? Eigentlich beginnt damit die schönste Zeit ihres Lebens. Wäre da nicht dieses blöde Gefühl im Kopf, total anders und merkwürdig zu sein...

Anne Freytag schreibt einfach unglaublich flüssig. Ich hatte das Buch innerhalb von 2 Tagen durch und bin durch die Seiten geflogen. Die Kapitel waren kurz und knapp, aber unglaublich schön.
Ich habe die ganze Welt durch Sophies Augen gesehen und dabei genau so gefühlt wie sie. Anne Freytag hat es geschafft, dass ich mit Sophie mitleide, mitlache und mitlebe.

Die Geschichte war, genau wie Melanie Raabe es auf der Rückseite des Buches sagt: "Herzzerreissend schön und dabei kein bisschen kitschig".
Es war eine absolut wunderbare Geschichte über das jung sein und den Weg zu sich selbst. Eine Geschichte über ein Thema, dass eigentlich so normal und selbstverständlich ist, aber leider nicht als solches gehandelt wird, und es ist ein Thema, das definitiv mehr Aufmerksamkeit verdient, um dafür zu sorgen, dass es eben doch irgendwann als normal behandelt wird.

Deshalb kann ich für dieses Buch einfach nur eine Empfehlung aussprechen und sagen: Wenn ihr dieses Buch noch nicht gelesen habt, dann wird es jetzt Zeit! Denn es ist einfach perfekt.

Habt ihr es gelesen?
eure Juli. <3

Rezension - "Der kleine Laden der einsamen Herzen" - Annie Darling

- 0 Kommentare | Schreib mir einen Kommentar ♥ | Mittwoch, 31. Mai 2017 -
Hallo ihr Schönen,
ich habe vom Bloggerportal freundlicherweise "Der kleine Laden der einsamen Herzen" als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt bekommen und war natürlich sofort Schockverliebt in das Cover. Denn das ist in echt noch schöner, als auf Fotos. Und wenn ihr jetzt noch wissen wollt, wie ich den Inhalt fand, dann lest doch gerne meine Rezension. Viel Spaß!

Über das Buch:
Titel:
Der kleine Laden der einsamen Herzen
Autor: Annie Darling
Verlag: Penguin
Seitenanzahl: 400
Preis: 10,00€ (Klappenbroschur)
ISBN: 9783328100980

Inhalt: Posy Morland hatte es immer schwer im Leben. Als sie einen kleinen, heruntergekommenen Buchladen in Bloomsbury erbt, scheint sich ihr Glück endlich zu wenden. Sie plant, den Laden neu zu eröffnen und dort nur Liebesromane mit Happy Ends zu verkaufen. Denn traurige Geschichten gibt es im wahren Leben ja genug. Doch Sebastian, der Enkel der verstorbenen Besitzerin, hat andere Pläne für den Laden und legt Posy Steine in den Weg, wo er nur kann. Dummerweise ist Sebastian auch schrecklich attraktiv – und der unverschämteste Kerl in ganz London. Findet zumindest Posy. Und rächt sich auf ihre Weise: Sie schreibt selbst einen Roman namens Der Wüstling, der mein Herz stahl – mit Sebastian als Held zum Verlieben ...

Meine Meinung: 


Also, das Cover. Wie gesagt. Es ist in echt noch schöner als auf den Fotos. Die Schrift schimmert nämlich metalisch. Und die Farben. Man, da passt echt alles. Also wieder mal ein absoluter Hingucker!

Und zum Inhalt?
Kennt ihr das, wenn es Charaktere gibt, die euch sofort sympathisch sind? So ging es mir mit Posy. Und das vor allem, weil sie Bücher liebt. Und sie hortet. Wie eine Verrückte.
Und das hat sie mir von Anfang an einfach sympathisch gemacht.
Weniger sympathisch waren mir allerdings ihre Mitarbeiter. Die fand ich alle egoistisch und doof. Auch, wenn sie am Ende mit angepackt haben und für sie da waren, waren sie mir trotz alledem nicht gerade die Liebsten. Manchmal schien es mir auch, als hätte die Autorin in manchen Szenen vergessen, dass sie gerade eben noch da waren.
In der einen Szene kommt nämlich Sebastian in den Buchladen und Posy und er diskutieren mal wieder heftig. Posy saß aber gerade nicht mit ihren Mitarbeitern zusammen. Und wenn ich es nicht falsch verstanden habe oder überlesen habe, waren diese aufeinmal wie vom Erdboden verschluckt.


Sebastian als Wüstling hat mir super gut gefallen und ich konnte ihn mir richtig gut vorstellen. Seine Rolle war super beschrieben und auch ihn mochte ich auf seine Art sehr gerne.

Aber wisst ihr, was mich richtig genervt hat? Sebastian hat von einer Zeitschrift aus London den Titel des unverschämtesten Mannes Londons erhalten. Und Posy sagt ständig "Du bist soooo unverschämt" und "du bist sooooo unmöglich". Das hat mich nach dem vierten Mal echt genervt, so dass ich ständig die Augen verdrehen musste.


Die Geschichte an sich ist aber nicht zum Augen verdrehen. Sie ist etwas für Buchliebhaber. Den Posy erbt eine Buchhandlung und versucht diese aus dem Ruin zu ziehen. Und dabei mischt sich der unverschämteste, unmöglichste Mann der Welt immer ein!
Und bei so einem süßen Cover, darf eine süße Liebesgeschichte ja nicht fehlen.. Wenn Sebastian nicht nur so ein Arsch wäre und jedes Gefühl eh sinnlos verschwendet wäre..



Das Buch war locker und leicht geschrieben und ich hatte es schnell durch. Es hat keinen komplizierten Schreibstil und redet nicht zum Kleinigkeiten drum herum. Es wird alles klipp und klar auf den Tisch gebracht. Die Kapitel werden zwischendurch unterbrochen durch Posys eigene Geschichte, die sie aufschreibt. Und das hat mir wirklich sehr gut gefallen!

Das Ende allerdings kam so plötzlich und war auch irgendwie nicht das, was ich erwartet habe. Zumindest fand ich es irgendwie komisch und unrealistisch. Aber das müsst ihr selber lesen und selber beurteilen.

Im Großen und Ganzen hat mir das Buch aber gut gefallen und es war wiedermal eine leichte Geschichte für zwischendurch!
Und allein schon wegen dem Cover und dem Gefühl, dass Posy eine Seelenverwandte ist, die Bücher genau so liebt, lohnt es sich, einen Blick in das Buch zu werfen. :>

Wie findet ihr das Cover? Und mögt ich Liebesgeschichten?
Eure Juli.

Rezension - "Indisch kochen" - Anjali Pathak

- 0 Kommentare | Schreib mir einen Kommentar ♥ | Sonntag, 28. Mai 2017 -
 Hallo ihr Lieben,

kocht ihr eigentlich gern? Ich persönlich liebe kochen. Schon als kleines Kind stand ich immer mit Mama in der Küche oder hab mit meiner Oma jedes Wochenende 3 Kuchen gebacken.. Hach, das hat mir schon immer Freude gemacht.
Umso glücklicher war ich dann, als das Bloggerportal so freundlich war und mir "Indisch kochen" zur Verfügung gestellt hat. Danke dafür!

Ich liebe die Indische Küche. Und bei uns in der Nähe gibt es ein Shoppingcenter, bei dem es einen Inder gibt. Und es ist für uns zur Tradition geworden, dass immer wenn wir shoppen sind, wir bevor wir ins Thalia gehen, uns zusammen was leckeres zu essen zu holen. Und bei mir ist es immer etwas indisches!

Nun hab ich also dieses tolle Kochbuch bei mir zu Hause und hab es mir nicht nehmen lassen, das ganze auszuprobieren. Und wie das Ganze so lief, könnt ihr nun nachlesen. Viel Spaß!

Über das Buch:
Titel:
Indisch kochen
Autor: Anjali Pathak
Verlag: Südwest
Seiten: 224
Preis: 24,99€ (gebundene Ausgabe)
ISBN: 9783517094236

Inhalt: Die indische Küche wird immer beliebter, nicht nur weil sie eine Fülle von vegetarischen Gerichten kennt. Sondern auch, weil sie ein Fest für alle Sinne bietet, ganz wie das Land selbst: leuchtende Farben, vielfältige Aromen, exotische Gewürze, verheißungsvolle Düfte, spannende Kontraste ... Anjali Pathak stellt hier ihre 120 besten indischen Rezepte vor, in denen sie aufs Gelungenste traditionelle Zubereitungen mit modernen Akzenten krönt.

Meine Meinung: 

Ich glaube, ich fange wie immer mit dem Cover an. Und ich glaube, wenn ich das Bild zeige, muss ich nicht viel sagen!
Ich finde das Cover einfach wunderwunderschön. 



 Gold und Lila ist einfach eine wunderschöne Kombination und die Hennamuster dahinter geben dem Ganzen wirklich einen indischen Touch ohne zu kitschig zu wirken.
Das Buch ist auch von Innen unglaublich schön gestalten. Es gibt Zwischenkapitel in denen die Gerichte aufgeteilt sind und man erfährt zusätzlich etwas zu Anjalis Kindheit und ihren Werdegang, was ich persönlich super interessant finde!



Die Rezepte an sich sind gut beschrieben und ich fand es nicht all zu kompliziert.
Es gibt keine Gerichte, wo es unmöglich wäre, diese nach zukochen. Denn auch, wenn man für manche Sachen, wie Gewürze nochmal losziehen muss und diese kaufen muss, sind es doch alles Gerichte, die die Gewürze auch benötigen. Also man brauch kein super teures Gewürz für ein kompliziertes Gericht und dann benötigt man es nie wieder. Ich hoffe ihr versteht was ich meine!

Um das Buch auch gerecht bewerten zu können, habe ich einige Sachen nachgekocht und möchte euch nun noch ein paar Fotos dazu einblenden und euch sagen, ob das Ganze nun funktioniert und vor allem geschmeckt hat!


Wir haben uns für Hähnchenkeulen in dreierlei Marinade entschieden und Grillkartoffeln, sowie eine Indisch gewürzte Schweinerippe.

Die Bilder in dem Buch sind außerdem unglaublich ansprechend und mir läuft auch jetzt beim ansehen das Wasser im Mund zusammen.

Die Rezepte sind wie ich bereits sagte, sehr einfach geschrieben, so dass eigentlich jeder damit zurecht kommen sollte, auch als Laie.

Der Geschmack von unseren nachgemachten Rezepten hat mich wirklich überzeugt. Von Scharf, bis mild würzig und süß rauchig war wirklich alles dabei und es war tausendmal besser als die fertig marinierten Sachen aus dem Supermarkt!

Die Kartoffeln waren wirklich mal etwas anderes und mit einem selbst gemachten Dip einfach köstlich.



Ich freue mich schon, weitere Rezepte auszuprobieren. vor allem, mein geliebtes Chicken Tikka Masala!

Also, mein Fazit. Dieses Kochbuch ist nicht nur sehr schön aufgemacht, sondern auch sehr gut beschrieben. Die Rezepte sind umfangreich, von süß bis salzig, von fleischig bis vegan. Es ist für jedes was dabei. Sogar Cocktails und Tipps rund um die Küche.
Für Kochanfänger bis hin zu leidenschaftlichen Köchen, für jedes ist etwas dabei. Ich bin begeistert!

Schreibt mir doch gern, ob ihr indisch mögt.
Bis bald, eure Juli. <3

Rezension - "Niemand wird sie finden" - Caleb Roehring

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Hey ihr Lieben!

ich habe vom Bloggerportal freundlicherweise "Niemand wird sie finden" von Caleb Roehring zur Verfügung gestellt bekommen (vielen Dank dafür!) und habe dieses auch innerhalb von zwei Tagen gelesen.
Wie mir das Ganze nun gefallen hat, könnt ihr nun nachlesen. Viel Spaß!

Über das Buch:
Titel:
Niemand wird sie finden
Autor: Caleb Roehring
Verlag: cbj
Seiten: 416
Preis: 14,99€ (Broschiert)
ISBN: 9783570173343


Inhalt: Zwei können ein Geheimnis bewahren – wenn einer von beiden tot ist Flynns Freundin January ist verschwunden. Die Polizei vermutet ein Verbrechen und stellt Fragen, die Flynn nicht beantworten kann. Alle Augen sind auf ihn gerichtet, schließlich war – ist – er ihr Freund und sie waren in der Nacht vor ihrem Verschwinden zusammen … Ein grausamer Mord scheint die naheliegende Erklärung zu sein. Doch die Aussagen von Mitschülern und Freunden zeichnen ein völlig fremdes Bild von dem Mädchen, das Flynn so gut zu kennen glaubte. Er muss herausfinden, was mit January geschehen ist, ohne dabei zu verraten, dass er ebenfalls ein Geheimnis hat. Vor seinen Eltern. Vor seinen Freunden. Und vor allem vor sich selbst …

Meine Meinung:

Also als erstes muss ich wieder einmal was zum Cover sagen.
Auf den ersten Blick, fand ich es recht unscheinbar. Aber wenn man genauer hinsieht, fällt einem auf, wie schön es eigentlich ist. Durch die Schrift hindurch, die in manchen Momenten zu leuchten scheint, kann man den Blick auf ein wirklich schönes Mädchen erhaschen. Einziger Kritikpunkt - Sie ist nicht blond, wie unsere Protagonistin January.

January, die wirklich einen außergewöhnlichen Namen trägt, ist mit Flynn zusammen und verschwindet plötzlich. Flynn wird von Polizisten zu ihrem letzten Treffen befragt, doch Flynn kann nicht die Wahrheit sagen. Sein Geheimnis lastet zu groß auf ihm. Doch wie kann er den Polizistin helfen ohne alles preis geben zu müssen?

Was Flynn's Geheimnis ist, erfahren wir ziemlich am Anfang. Und begleiten ihm dann auf der Suche nach January und wie sich sein Geständnis für ihn entwickelt und mit welchen Konsequenzen er Leben muss..

Flynn ist mir persönlich ein sehr, sehr sympathischer Charakter und ich mochte ihn die ganze Geschichte über sehr.
Handlungsorte und Personen konnte ich mir auch wieder sehr gut bildlich vorstellen, war also die ganze Zeit mitten in der Geschichte drin. 



Das Buch ist Caleb Roehrings erstes Buch, was man wirklich überhaupt nicht gemerkt hat.
Für einen Jugendthriller war das Ganze auch wirklich sehr spannend gehalten und nicht all zu brutal oder düster.

Den Nebenaspekt, den Flynns Geheimnis mit sich bringt, und den ihr erst erfahrt, wenn ihr das Buch lest und wisst was ich meine, den fand ich einfach großartig! Damit habe ich überhaupt nicht gerechnet und war wirklich, wirklich positiv überrascht! Ich musste wirklich teilweise über beide Ohren grinsen und.. ach, lest selbst.

"Niemand wird sie finden" hat mir wirklich gut gefallen und ist vielleicht sogar für die Leute das Richtige, die langsam mit Thrillern anfangen wollen. Ein leichter Jungendthriller zum Einstieg sollte da passen und die Geschichte rund um Flynn, January und sein Geheimnis war wirklich klasse.

Habt ihr schon Jugendthriller gelesen? Oder lest ihr nun normale Thriller, oder gar keine?
Bis bald, eure Juli. <3

Rezension - "Landliebe" - Jana Lukas

- 0 Kommentare | Schreib mir einen Kommentar ♥ | Freitag, 26. Mai 2017 -
Hey ihr Lieben,

Ich habe seit Ewigkeiten mal wieder einen richtigen Liebesroman gelesen. Keinen Jugendliebesroman, sondern einen richtig schnulzigen für erwachsene Frauen. So bezeichne ich ihn zumindest. Die Rede ist von, wie ich oben schon lesen konntet, "Landliebe" von Jana Lukas. Das Buch wurde mir vom Bloggerportal zur Verfügung gestellt, vielen Dank dafür! Und wie mir das ganz gefallen hat, könnt ihr nun lesen. Viel Spaß!

Über das Buch:
Titel: Landliebe
Autor: Jana Lukas
Verlag: heyne
Seiten: 319
Preis: 9,99€ (Taschenbuch)
ISBN:978-3-453-42195-0

Meine Meinung:

Ich hab das Buch beim Bloggerportal gesehen und musste es einfach anfragen. Das Cover hat mich sofort angesprochen. Als ich dann noch den Klappentext gelesen habe, musste ich einfach zuschlagen:

Inhalt: "Im Wein liegt die Liebe Ellie hat Geldprobleme und nur eine Chance, ihren Kopf aus der finanziellen Schlinge zu ziehen: die Teilnahme an der TV-Show Landliebe. Vier Wochen muss sie, begleitet von Kameras und in ein Dirndl gequetscht, das bayerische Großstadtdummchen mimen. Das Weingut an der Mosel, das als Drehort dient, ist zwar traumhaft schön, doch Winzer Tom entpuppt sich als hinterwäldlerischer Sturkopf. Und er ist gar nicht erfreut, Ellie als Landliebe-Partnerin aufnehmen zu müssen. Außerdem hat Ellie weder mit Toms Augen gerechnet noch mit seinem Lächeln, das ein Kribbeln in jeden Winkel ihres Körpers jagt ..."

Klingt das nicht vielversprechend?
Ich muss ja zugeben, dass ich ein Fan von Sendungen wie Schwiegertochter gesucht bin, einfach, da ich weiß, dass das alles nur gespielt ist und die Produktionsfirmen einfach auf die wildesten Ideen kommen. Und als ich dann gelesen habe, dass das Buch genau solche Sendungen auf den Arm nimmt, wollte ich es unbedingt lesen.

Als das Buch dann ankam war ich wirklich begeistert. Das Cover ist nun wirklich wunderschön, aber Innen war passend zum Inhalt noch ein Rezept für eine Rieslingcreme. Für mich als Kochfreund genau das Richtige!


Der Schreibstil war locker und leicht. Jedes Kapitel beginnt mit einem Einblick aus der Landliebe Sendung und wie der Dreh so läuft. Diese Einblicke sind wirklich unglaublich lustig und haben mir gut gefallen. Die Geschichte an sich wird dann hauptsächlich aus der Sicht von Ellie oder Tom,  zwischenzeitlich auch aus Eric und Rinas und auch Wendt's Sicht erzählt. So bekam man von jeder Seite die Sicht auf die Dinge geschildert.

Der Ort der Handlung, ein kleines Weingebiet, weit weg von der Großstadt hat mir sehr gut gefallen und war einfach traumhaft beschrieben. Und ich wäre am liebsten für ein paar Tage Urlaub dort gewesen..

Die Charaktere Ellie und Tom könnten unterschiedlicher nicht sein. Ich persönlich kam aber manchmal mit Toms Art nicht klar und musste gerade im letzten Drittel des Buches oft die Augen verdrehen, da ich teilweise echt genervt von ihm und seinen Ansichten war. Ich mag solche pessimistischen Charaktere so gar nicht. Vor allem nicht in einer Liebesgeschichte!
Ellie dagegen war einfach zauberhaft. Wirklich. Ich mochte sie die ganze Zeit über sehr gern.
Und auch die anderen Charaktere hatten ihre kleinen feinen Rollen und waren auch gut ausgeschrieben.

Im Großen und Ganzen kann ich sagen, dass mir Landliebe eigentlich wirklich sehr gut gefallen hat.
Klar, es ist ein Liebesroman. Also ist ein Happy End nicht weit entfernt. Und ich habe auch keine super komplizierte Geschichte erwartet. Ich wollte für zwischendurch einfach etwas leichtes, wo ich den Kopf abschalten, und ganz in die Geschichte abtauchen kann. Und das ist mir mit dieser Geschichte auch sehr gut gelungen.
Auch war das Buch unglaublich humorvoll und ich musste wirklich oft lachen. Das hab ich selten bei Büchern.

Mein einziger Kritikpunkt ist eigentlich nur, dass ich das Ende ziemlich knapp ausgeschrieben finde. Die ganze Zeit über erfährt man wirklich viele Details und ganz am Ende passiert plötzlich alles ganz schnell. Und das fand ich schade.

Wer aber eine leichte Liebesgeschichte für zwischendurch, vielleicht auch für den Sommer im Urlaub am Strand sucht, oder vielleicht für die Mutti oder Oma, die solche romantischen Geschichten mit viel Humor sucht, der hat hier genau die richtige Wahl vor sich!

Lest ihr gerne Liebesgeschichten?
Bis bald,
eure Juli.

Rezension - "Caraval" - Stephanie Garber

- 0 Kommentare | Schreib mir einen Kommentar ♥ | Montag, 22. Mai 2017 -
Hey ihr Lieben,
endlich hänge ich bei einem aktuell gehypten Buch nicht all zu viel hinter her, sondern habe es auch mal gleich gelesen! 
Und zwar geht es, wie ihr am Titel schon gelesen habt um Caraval und ob ich den Hype nachvollziehen kann, dass könnt ihr jetzt lesen.. 
Viel Spaß!

Über das Buch:
Titel: 
Caraval
Autor: Stephanie Garber
Verlag: Piper
Seitenanzahl: 400
Preis: 14,99€ (Broschiert)
ISBN: 9783492704168

Inhalt: 
Scarlett Dragna fürchtet sich vor ihrem Vater, dem grausamen Governor der Insel Trisda. Sie träumt davon, ihrem Dasein zu entfliehen und Caraval zu besuchen, wo ein verzaubertes Spiel stattfindet. Doch ihr Wunsch erscheint unerreichbar – bis Scarlett von ihrer Schwester Donatella und dem geheimnisvollen Julian entführt wird, die ihr den Eintritt zu Caraval ermöglichen. Aber ist Caraval wirklich das, was Scarlett sich erhofft hat?

Meine Meinung:

Ich glaube, das erste was ich sagen will, ist dass das Cover wirklich atemberaubend schön ist. Allein das war schon ein Grund für mich, das Buch zu kaufen. Ich Coveropfer..

Caraval beginnt mit Briefen an den Master Legend. Der antwortet aber bis zu dem Tag nicht, an dem Scarlett es aufgeben hat zu hoffen. Als sie die Nachrichten ihrer Schwester erzählen will, entdeckt sie diese mit einem schmierigen jungen Mann im Keller, sein Name ist Julian. Und als der von den Karten erfährt, bietet er den beiden an, von der Insel zu flüchten, um nach Caraval zu kommen. Scarlett ist davon nicht begeistert, denn ihr Vater ist ein gewalttätiger Mann und sollte er heraus finden, dass Scarlett und Donatella abhauen, weiß sie schon, was ihr blühen würde..
Aber Scarlett kann sich nicht dagegen wehren, als Julian und Donatella sie entführen. Und als Donatella dann kurz vor dem Ziel plötzlich verschwindet bleibt Scarlett nichts anderes übrig, als doch ins Spiel einzusteigen, denn sie will ihre Schwester heil wieder mit nach Hause nehmen!

So viel zum Anfang der Geschichte, ohne etwas zu spoilern.
Scarlett war für mich eine angenehme Protagonistin. Sie war weder zu naiv, noch zu schlau. Sie war menschlich in ihren Taten und Handlungen und vor allem menschlich in ihrem Inneren. Man hat wirklich gemerkt, wie viel ihr an ihrer Schwester liegt.
Julian als Begleiter fand ich ganz toll und er war auch wie Scarlett wirklich toll beschrieben, so dass ich beide vor Augen hatte.
Und so ging es mir übrigens bei Caraval allgemein.

Ich habe diese prächtige Welt schon vor mir gesehen. Stephanie Garber hat Caraval und alles um das Spiel herum so gut beschrieben, dass ich richtig den beschriebenen Duft in meiner Nase hatte. Es roch nach Karamell und kandierten Äpfeln. Ich sah die bunten Geschäfte und die genau so bunten Schauspieler und Mitspieler. Und das war für mich ein Punkt, der mich einfach absolut verzaubert hat. Ich habe mir die ganze Zeit über gewünscht, selbst dort zu sein und die Geschäfte zu erkunden. 

Die Geschichte war genau so schön ausgearbeitet wie der Ort der Handlung. Sie war spannend und man wusste bis zum Schluss nicht, was wahr war und was Einbildung. Man hat mitgefiebert wer der große Master Caraval war und hatte selber langsam Panik, wenn die Nächte nur so verstrichen und Donatella immer noch nicht gefunden wurde.

Die Aufmachung des Buches mit der Karte vorne fand ich sehr schön und hilfreich, sowie auch die Trennblätter zwischendurch, immer wenn eine Nacht vorbei war.

Im Großen und Ganzen kann ich sagen, dass ich voll in Caraval eingetaucht bin und jedem dieses Buch empfehlen kann. Für eine 5 Sterne Bewertung auf lovelybooks reicht es aber dennoch nicht, denn der gewisse Kick, dass es ein absolutes Highlight für mich ist hat gefehlt!
Dennoch, ein zauberhaftes Buch, dass ein Haufen Magie versprüht hat und diese in meinem Kopf hinterlassen hat!

Habt ihr Caraval gelesen? Und wie fandet ihr es?
Bis bald,
eure Juli.